Warum The LGCY Series Sport, Musik, Fashion und Community zusammendenkt
Basketball endet nicht an der Seitenlinie. Die Kultur rund um den Sport ist längst genauso geprägt von Musik, Fashion, Sneakers, Entertainment und Community wie vom eigentlichen Spiel.
Auf diesem Verständnis baut The LGCY Series auf. Statt Basketball neu erfinden zu wollen, geht es darum, den Sport größer und vor allem kultureller zu erzählen. „Basketball ist für uns eben nicht nur das Spiel selbst. Es ist Musik, Fashion, Entertainment, Community und alles, was rund um diesen Sport entstanden ist“,
erklärt Philipp Dembowski, einer von drei Gründern und Geschäftsführer von The LGCY Series.
Hinter dem neuen Format stehen einige der bekanntesten Namen des deutschen Basketballs. Dennis Schröder und Franz Wagner führen die Series als League Presidents an, auch Moritz Wagner gehört zum Umfeld des Formats. Philipp Dembowski selbst ist einer von drei Gründern und Geschäftsführern.
2026 feierte The LGCY Series ihre erste Saison und machte direkt deutlich, welchen Anspruch die Plattform verfolgt. Drei Events, drei Städte, drei ausverkaufte Veranstaltungen und insgesamt fast 10.000 Zuschauer:innen und Gäste. Zum Auftakt kamen rund 2.500 Menschen in die ausverkaufte Uber Eats Music Hall in Berlin, wo acht internationale Teams im 5 gegen 5 Format gegeneinander antraten. Danach folgte ein Streetball Festival in Dennis Schröders Heimat Braunschweig, bevor die erste Saison am 9. August mit dem Finale im Münchner BMW Park endete.
Dabei geht es bewusst nicht um eine weitere klassische Basketball Liga. Innovative Elemente wie eine 4 Point Zone und die Coaching Challenge, ein digital bespielbarer GlassFloor sowie die Verbindung mit Musik, Creators und Entertainment machen den Sport zum Ausgangspunkt für ein größeres kulturelles Erlebnis.
Die Verbindung zum HipHop Ball entsteht durch ein gemeinsames Kulturverständnis: Beide Plattformen denken Sport, Musik, Fashion und Community nicht getrennt voneinander, sondern als Einflüsse, die sich gegenseitig prägen. Oder wie es The LGCY beschreibt: „Unterschiedliche Menschen und unterschiedliche Einflüsse prägen gemeinsam eine Kultur.“


Culture doesn’t exist in categories
Was The LGCY Series und den HipHop Ball verbindet, ist deshalb weniger ein einzelnes Eventformat als eine gemeinsame Haltung: Kultur lässt sich nicht sauber in einzelne Kategorien aufteilen.
„Unterschiedliche Menschen und unterschiedliche Einflüsse prägen gemeinsam eine Kultur.“
Ein Sneaker kann der erste Zugang zu Basketball sein. Ein Song, ein Spieler oder eine Spielerin, ein bestimmter Style oder eine Community können Menschen zum Sport bringen, die über das eigentliche Spiel vielleicht nie erreicht worden wären.
Vielleicht liegt die stärkste Gemeinsamkeit darin, dass sich Kultur nicht in Disziplinen aufteilen lässt. Basketball trägt Musik und Fashion in sich, HipHop bewegt sich seit jeher zwischen Sound, Dance, Graffiti, Sprache und Sport. Aus diesen Begegnungen entstehen neue Ausdrucksformen, neue Communities und am Ende das, was Kultur lebendig hält.
From the court to the Rotes Rathaus
Am 14. November treffen diese Welten nun im Roten Rathaus aufeinander. The LGCY Series wird Teil des zweiten HipHop Balls Berlin und gemeinsam mit Big Moe und Josi Trapp in einem Intermezzo auf der Bühne über Basketball Culture, Community und die Frage sprechen, warum urbane Kultur auch dort stattfinden muss, wo gesellschaftliche und wirtschaftliche Entscheidungen getroffen werden.
Denn genau darin sieht auch The LGCY eine besondere Kraft des HipHop Balls: Er bringt Urban Culture mit Business, Entscheidungsträger:innen und institutionellen Räumen zusammen und versucht damit, bestehende Barrieren aufzubrechen.
Es geht dabei um mehr als Sichtbarkeit für einen Abend. Es geht darum, Menschen aus der Kultur Zugang zu neuen Räumen, Netzwerken und Möglichkeiten zu geben und gleichzeitig anderen gesellschaftlichen Bereichen zu zeigen, wie viel wirtschaftliche, kreative und soziale Kraft längst in dieser Kultur steckt.
Basketball Culture meets HipHop Culture. The court meets the ballroom.
Und vielleicht entsteht genau dort etwas Neues, wo wir aufhören, Kultur in Kategorien zu denken.
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